Projekte
MBBR Trägermaterial
In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Wassertechnik Dresden haben wir uns an einer 1988 begonnenen Entwicklung neuer Klärverfahren für Abwässer beteiligt.
Ziel sollte sein, einen geeigneten Körper zu entwickeln, der eine besiedelbare Fläche für Mikroorganismen bietet. In aufwändigen Materialanalysen, erforderlichen Formgestaltungen und Formveränderungen sowie der fortlaufenden Rationalisierung der Produktion im Bereich Extrusion und umfangreichen Investitionen wurden optimale Lösungen gefunden.
Die Kunststoffkörperchen (Trägermaterial) bieten durch ihr spezielles Design eine besonders große Oberfläche im Abwasser, so dass sich Mikroorganismen, die maßgeblich am Klärprozess beteiligt sind, gut entwickeln können und eine hohe Wirksamkeit erreichen.
Besonders zu erwähnen ist, dass bei der Fertigung der Aufwuchskörper hauptsächlich Regranulat aus
recycelten Kunststoffen Verwendung findet und das Trägermaterial u.a. in vollbiologisch arbeitenden
Kläranlagen eingesetzt wird.
AIF-Projekte
Seit vielen Jahren arbeiten wir in AIF Projekten mit verschiedenen Partnern erfolgreich zusammen.
Forschungsprojekt: ForaSolv – Verfahren zur Herstellung von
Kunststoff-Metall-Verbundbauteilen im Spritzguss
Projektziel
Ziel des FuE-Projekts ist die Entwicklung einer umweltfreundlichen, schwermetallfreien Beschichtungstechnologie für Kunststoffbauteile. Durch den Einsatz innovativer Spritzgießwerkzeuge mit integriertem Isolator, einer in den Spritzgießprozess integrierten Oberflächenbehandlung zur Kavitätserzeugung sowie einer speziell entwickelten hochselektiven Industriegalvanik soll die nachhaltige und kosteneffiziente Herstellung von Kunststoff/Metall-Verbundbauteilen ermöglicht werden. Die AUGST KUNSTSTOFF-PRODUKTE GMBH entwickelt im Rahmen des Projekts Spritzgießteile, die ohne zusätzliche Vorbehandlung metallisierbar sind.
Kooperationspartner
- AUGST KUNSTSTOFF-PRODUKTE GMBH (Projektkoordinator)
- Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.
- B+S Werkzeug- und Formenbau GmbH
- Biconex GmbH
Projektlaufzeit
01.11.2024 bis 31.10.2027
Förderung
Dieses Vorhaben wird kofinanziert durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).